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Interview am (an)stehenden Mann

seXXygirl
Die Radio-Reporterin berichtet heute live von der Autogrammstunde in einer großen Berliner Buchhandlung, anlässlich des neu erschienen Erstlingswerks Sylvias ICH HATTE SIE ALLE IN MIR. Als besonderen Service, nichts anderes ist man von Sylvia gewöhnt, gibt es für jeden nach einem Autogramm anstehenden Mann bei einem Buchkauf eine Verwöhnung im Stehen kostenlos dazu. Bedingung ist lediglich, dass dem männlichen Käufer sein Ding bereits steht, wenn Sylvia ihn vor den Fotographen aus allen Herren Ländern auspackt, um den Schw*nz nach allen Regeln der Kunst zum Auskotzen seines wertvollen Befruchtungsschleims zu nötigen.

Zuvor jedoch liest Sylvia ein paar Zeilen aus ihrem neuen Buch vor: „Und dann kam da dieser depressive Kerl zu mir. Er trug ein T-Shirt auf dem stand ein Spruch. Der lautete ICH BRAUCHE KEINEN SEX – DAS LEBEN F*CKT MICH JEDEN TAG! Mir kamen spontan drei Einfälle in den Sinn, was ihm sagen könnte:

a) Oh Gott, wieder einer, der nur reden will.
b) Ich brauche auch keinen Sex, den hatte ich heute nämlich schon acht Mal.
c) Willst du mir damit zu verstehen geben, dass du kein Steher, sondern ein Spr*tzer bist?

Natürlich habe ich mir alle drei Kommentare verkniffen. Wer auf meine Art und Weise Männer bedienen will, der sollte immer so tun, als sei man von seinen Vorlieben nicht angeekelt und von seinen körperlichen Makeln nicht überrascht. Das ist die Kunst.“

Zögerlicher Applaus brandet auf und Sylvia übersieht noch mal schnell die vielen in der Schlange anstehenden Männern, denen ihr bester Freund hoffentlich schon bis zum Bauchnabel steht. Die Radioreporterin interviewt nun einige in der Reihe anstehenden Männer, die gleich ihren großen Auftritt haben und ihm schon erwartungsfroh entgegenfiebern. „Guten Tag, darf ich Sie etwas fragen? Was finden Sie an Sylvia denn so einzigartig, dass sie heute hier her gekommen sind?“ „Naja“, antwortet der in der Schlange stehende, „es ist ihre ganze Art eben. Ihr behaarter Eingang, ihre festen T*tten und natürlich ihre handwerkliche Begabung am aufgerichteten Sperm*hahn. Ich habe schon so oft ihre Filme im Internet gekleckert, dass wollte ich jetzt auch mal in Wirklichkeit erleben.“

Die Reporterin bedankt sich artig für die aussagekräftige Antwort und befragt den nächsten Mann in der Reihe, der jedoch nichts sagen will, weil ihm sein Chef so im Radio hören könne. Sein Arbeitsplatz sei ihm nämlich wichtig, aber er konnte es sich eben einfach nicht verkneifen heute hier zu kommen. Ein dritter Befragter meint: „junge Frau, wer sich ditte als oller Mann entjehen lässt, der muss impotent sein. Vastehste mir?“

In einer rasanten Geschwindigkeit arbeitet Sylvia derweil die anstehenden Männer ab. Sogar die anwesenden Fotografen werden allein beim Zusehen so spitz, dass sie sich ebenso in die Schlange eingruppieren, um auch in den Genuss von Sylvias Künsten zu kommen. Als sich die Schlange gelichtet hat, fragt Sylvias barbusig auf den Signiertisch steigend, ob noch jemand seinen Schleim bei ihr loswerden wolle.

Damit ist die Autogrammstunde mit Buchverkauf und Abrotzen zu Ende. Die Inforadioreporterin schneidet ihren Beitrag zusammen und beendet ihren Bericht mit folgendem Kommentar: Liebe Hörerinnen und Hörer, ich habe heute, obwohl ich ein befriedigendes Sexualleben habe, heute an einem Tag mehr über Männersexualität gelernt als bisher in meinem gesamten Leben.

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