Großer Angsthase und geübter Schnellspritzer der ich bin, sind mir auf der S-Bahn-Fahrt nach Königs Wusterhausen schon gewisse Fluchtinstinkte anheim gefallen. Und, wie eigentlich immer im Leben, wenn man sich zu große Gedanken macht, ist die Sache gar nicht so dramatisch, tut noch nicht mal weh.
Die Wegbeschreibung war exzellent, sodass ich den Treffpunkt auf dem Netto-Parkplatz schnell fand, pünktlich an Ort und Stelle (was man leider nicht von allen Teilnehmern behaupten kann) beginnt der erste große Spaß: wer von diesen potentiellen Supermarkteinkäufern hier, will am Ende gar nicht seinen Kühlschrank füllen, sondern hat ganz genau solche unanständigen Sachen im Kopf wie ich. Lediglich einen Abspritz-Kollegen meinte ich als solches zu erkennen, sprach ihn an und hatte tatsächlich Recht. Einen Anruf später begrüßte uns Beide Bernd und sein zweiter Kameramann, sichtlich entspannt, angenehm locker plaudernd, wie ein richtiger Mensch mit Herz und Verstand.
Freundschaftlich und professionell verlief die geplante Aktion, sodass ich jedem, der ernsthaft daran interessiert ist, wirklich nur raten kann, seinen inneren Schweinehund zu überwinden. Das ist eines jener Lebenserlebnisse, an die man sich noch Jahre später wird erinnern können, und von ihrer unverkrampften Einstellung zur Sexualität, die nie ins Peinliche abdriftet, kann man sich bestimmt noch eine Scheibe abschneiden.
Zur alten Ruine im Entenmarsch hinter Bernd herschleichend begrüßten wir an Ort und Stelle Sylvia und Claudia, die Hauptdarstellerinnen. Sylvia im kurzen Tigerimitat-Mini ohne Höschen und mit durchsichtigen Top - Claudia im eigentlic
h streng aussehender Latexkleid, indem aber eine sehr herzliche Person steckte.
Zunächst wurde ein wenig Trübsal geblasen, weil nur ein Bruchteil der angemeldeten Männer erschienen waren, dann fing Claudia schon mal gekonnt mit Anblasen an. Man besprach schnell die Vorlieben der Mit-Glieder, wurde sich unkompliziert handelseinig, und aus dem geplanten Massenspritzen wurde aufgrund der zu geringen Teilnehmerzahl ein separates und gemütliches Sperma-to-go. Ich hatte die Ehre, da ich ja recht unkompliziert schnell komme, als Erster auf die beiden Preziosen an ihrem Oberkörper zu spritzen, wobei sie sich keck zwischen zwei Bäumen platzierte. An der rechten T*tte ran das Sp*rma herrlich zähflüssig herunter und tanzte ein bisschen auf der Brustw*rze.
Ein Mann entschied sich für eine kurze F*cknummer, der andere für Anspritzen in voller Montur, stets respektvoll von den anderen Männern im großen Abstand verfolgt, sodass man sich allein zu fühlen glaubte, wenn man dies benötigte. Was dabei auffiel: besonders lange hielt kein Mann durch. Woran das wohl lag? Ein Zuspätkommer mit Bauchansatz wurde ebenso unkompliziert in die Runde eingebunden, legte eine durchaus sehenswertes Nümmerchen hin, was sein Ende allerdings ungewollt oder vielleicht auch gewollt iin der Kondomtüte fand.
Zum Abschluss wollte ich noch ein zweites Mal. Nach dem Motto: man sieht sich immer zweimal im Leben. Sylivia benutzte diesmal etwas Massageöl zum Flutschen und schon bald durfte ich mit meiner weißen Freude ihren linken Oberschenkel besudeln. Ein sehr entspannendes Gefühl. Wir verabschiedeten uns mit Handshake, ich bedankte mich noch schnell mit einem kleinen Geschenk, was ich für Sylvia und Claudia zusammengestellt hatte und jeder ging gut gelaunt seiner Wege.
Claudia ist an diesem Tag sicherlich gar nicht auf ihre Kosten gekommen, aber wie ich das Ehepaar heute kennen gelernt habe, machen Sie das beim nächsten Mal bestimmt wieder gut. Am Ende bleibt der Dank, für ein Erlebnis der etwas anderen Art. Für alle Schnellspr*tzer wie für mich, ist eine solche Veranstaltung jedenfalls die Gelegenheit einmal ein Lob für zu schnelles Kommen zu erhalten und das passiert einem ja in der Alltagsbeziehung doch eher selten.